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Sep 24

Mogelpackung Baader

 

Kaum hat das neue Semester begonnen, flattert schon die erste Hiobsbotschaft ins Haus: Der Bund wird in Zukunft weniger Subventionen an die Universität Basel zahlen. Gesamthaft müssen die beiden Halbkantone Basel und die Uni mit rund 75 Millionen Franken weniger auskommen. Damit man den Betrag in ungefähren Relationen sehen kann: Das Budget 2010 für die Universität Basel betrug 565,2 Mio. Franken. Die wegfallenden Subventionen entsprechen rund 13 % vom Gesamtbudget!

Nachdem auch der Kanton Baselland sich bei dem Sparpaket überlegt, die Subventionen für die Uni zu kürzen, ist dies nun ein weiterer finanzieller Abbau bei der Bildung. Ich will hier besonders einen “schuldigen” Nationalrat anklagen. Caspar Baader hat sich bewusst gegen dieses Geschäft ausgesprochen, mit der Begründung gemäss baz.online: “Die beiden Basel hatten zehn Jahre Zeit, um ihre Buchhaltung so umzustellen, dass ihnen nun kein Loch in der Bilanz entsteht.” Das soll die Begründung sein, dass man bei der Bildung und der Zukunft der Jugend sparen sollte? Es ist jedoch interessant zu wissen, dass der Ständeratskandidat Baader vor rund zwei Wochen die Jugendlichen animiert hat in naturwissenschaftliche Richtungen zu studieren. Doch ein gutes Biozentrum oder ein ausgerüstetes Labor kostet viel Geld. Geld, das nun dank ihm für die Uni gestrichen wurde. Setzt sich denn Caspar Baader wirklich für die Region ein? Ist es wirklich im Interesse der Jugendlichen in der Region Basel eine schlechte Uni zu haben?

Wer diese Frage mit Ja beantworten kann, darf getrost Caspar Baader in den Ständerat wählen. Aber dann sollte man die nächsten vier Jahre  auch dazu stehen können.

Wer aber Nein zum Bildungsabbau sagt, kann ein Zeichen am 23.Oktober setzen. Dann sind nationale Wahlen! Die JUSO Baselland und die SP setzen sich zusammen für eine gute Bildung und eine optimistische Zukunft für die Jugend ein. Darum am Wahltag SP (Liste 2) oder JUSO (Liste 22) wählen!

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