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Sep 09

Ein guter Kompromiss

Bildschirmfoto 2013-09-09 um 11.26.18

Am 22. September werden die Baselbieter Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über die Vorlage zur Revision der Basellandschaftlichen Pensionskasse abstimmen. Mit der Revision müssen neben den privaten Pensionskassen neu auch die staatlichen Pensionskassen zu 100% gedeckt sein. Der Bund verlangt, dass die Ausfinanzierung der Pensionskasse auf den 1.1.2015 kantonal geregelt sein muss. Mit einem Nein bei dieser Abstimmung stünde das Baselbiet vor einem Scherbenhaufen. Die vorgeschlagene Lösung ist ein guter Kompromiss, zu dem alle Seiten beitragen. Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer sind mit dieser Lösung einverstanden.
Bei einem Nein müssten die Verhandlungen wieder neu aufgerollt werden. Und die Uhr tickt unermüdlich. Die Folge davon: Eine überhastete Lösung, die niemandem dient und die Lasten ungerecht verteilt. Aus diesen Gründen ist ein Ja am 22. September zur ausgeglichenen BLPK Reform eine gute Entscheidung.

Adrian Mangold
Präsident SP Oberwil / Biel-Benken

Leserbrief für den Bibo vom 12.September 2013

    1 Kommentar

    1. Marc Bürgi

      Die jetzige Vorlage ist ungerecht, da die gesamte Last betreffend der Deckungslücke (CHF 2’200 Mio, ohne Einberechung der Zinsen und Wertschwankungsreserven/Staatsgarantie) nur von den Steuerzahlerinnen und Steuerzahler getragen wird. Bei privatwirtschaftlichen Pensionskassen trägt auch der Versicherte die Last, wenn im Falle eines schlechten Marktes eine Deckungslücke auftritt, wie jetzt bei der BPLK.

      Ausserdem ist die Aussage falsch, dass die staatlichen Pensionskassen zu 100% gedeckt sein müssen. Der Bund (BVG) bietet die Vollkapitalisierung mit 100% Deckungsgrad oder die Teilkapitalisierung auf mindestens 80% an, vor allem wegen den sehr schlecht situierten West-Schweizer Pensionskassen. Unser Nachbar, der Kanton Basel-Stadt, hat im Übrigen ebenfalls die Teilkapitalisierung gewählt.

      Mehr als die Hälfte der Baselbieter Gemeinden, der Bund der Baselbieter Steuerzahler, die FDP, die glp und Teile der BDP sowie diverse Pensionsversicherungsexperten sind gegen diese Vorlage.

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