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Sep 16

Wehret den Anfängen!

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Heute war der Startschuss für die Petition “NEIN zur Erhöhung der Studiengebühren”. Ein breites Jugendkomitee kämpft gegen diese sinnlose Erhöhung. Damit wird nicht nur die finanzielle Hürde für Studierende erhöht sondern setzt auch die Attraktivität der Universität Basel auf das Spiel.

Für die Mitte- und Rechtsparteien im Kanton Baselland ist die Universität seit längerer Zeit auf der Abschussliste. Bereits im Entlastungspaket wurde die Kündigung der universitären Trägerschaft mit dem Kanton Basel-Stadt in Erwägung gezogen. Nur eine Petition der Skuba, der JUSO und dem Jungen Grünen Bündnis Nordwestschweiz stoppte die weitere Ausführung dieser Idee.

Die erst seit kurzem bekannte Erhöhung der Studiengebühren ist das neuste Projekt der Mitte- und Rechtsparteien im Landrat. Ich sehe die Erhöhung der Gebühren als einen ersten Schritt, um die Hürde für ein Studium an der Universität Basel weiter zu erhöhen. Bereits heute ist für einen Teil der Studierenden die Selbstfinanzierung des Studiums eine grosse Herausforderung. Hier kannst du sehen, wie die heutige Situation bei der Studentenschaft aussieht. 75% arbeiten neben dem Studium, davon sind 47% (rund die Hälfte) darauf angewiesen, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können.

Wenn diese Erhöhung durchkommt, wird die Tür für weitere Erhöhungen in den nächsten Jahren geöffnet. Ebenso wird vermutet, dass bei der FHNW auch eine Erhöhung der Studiengebühren geplant ist. Das führt dazu, dass der finanzielle Aspekt bei einem Studium immer mehr in den Vordergrund rückt und ein Studium für gewisse Personen unerschwinglich wird.

Erstaunlich ist die Rechtfertigung dieser Erhöhung: Die Uni soll damit Mehreinnahmen generieren. Doch diese 4 Millionen sind marginal für das Unibudget (0,6% des Gesamtbudgets), während für die Studierenden die Gebühren um 20% steigen.

Auch für ausländische Studierende ist eine Erhöhung der Studiengebühren eine zusätzliche Belastung. So ist bereits schon heute für deutsche Studierende ein Studium in der Schweiz sehr teuer, da die Lebenserhaltungskosten in Deutschland wesentlich tiefer sind. Für neue Studierende wird die höhere Gebühr ebenfalls abschreckend wirken. Zusätzlich wird die Universität zur drittteuersten Uni der Schweiz (nach der HSG). Wenn Basel im universitären Bereich national wie international weiter konkurrenzfähig bleiben will, muss sie möglichst attraktiv bleiben.

Unterstütze auch du den Kampf gegen die Erhöhung der Studiengebühren! Unterschreibe hier die Petition.

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Sollen die Studiengebühren von 700 auf 850 Fr. an der Uni Basel erhöht werden?

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